PLC-Lab 3D Studio

Mit Blender und PLC-Lab 3D Studio erschaffen Sie einen SPS-bereiten digitalen Zwilling.

Konvertieren Sie 3D-Konstruktionen in realistisch steuerbare 3D-Simulationen mit echter SPS-Konnektivität. Für Lehre, Training und virtuelle Inbetriebnahme.

Wie funktionier es? In 5 Schritten von der Zeichnung zum digitalen Zwilling:

Modell in Blender modellieren oder CAD Dateien importieren und bearbeiten. Modelle können auch mit der MHJ-Asset-Library aufgebaut werden, die verschiedene Objekte zur Verfügung stellt: Transportbänder, Abschieber, Sensoren, Lampen, Taster, usw.
In Blender kann man sich auch eine eigene Library erstellen, um 3D-Objekte, die mehrfach verwendet werden können schneller einfügen zu können.

3D-Objekte, die mit Eigenschaften ausgestattet werden sollen, werden mit dem Blender-Plugin für PLC-Lab 3D Studio markiert. Einer Zylinderstange wird der Skill {Drive-2-Point} zugewiesen. Meldeleuchten erhalten den Skill {Lamp} usw. Durch das Plugin können mehrere Objekte selektiert werden und anschließend mit einem Skill verlinkt werden.

Über das Blender Plugin wird das 3D-Modell als FBX Datei exportiert. Diese FBX Datei kann in PLC-Lab 3D Studio für die weitere Bearbeitung importiert werden.

Die Skills werden in PLC-Lab 3D Studio konfiguriert. Beispielsweise wird bei einem Transportband die Ausgangssymbole hinzugefügt und die Geschwindigkeit eingestellt.

Wählen Sie das Device/SPS aus, mit der das 3D-Modell gekoppelt werden soll und konfigurieren Sie die Verbindungseinstellungen. Jetzt können Sie den RUN Button drücken und den digitalen Zwilling in Betrieb nehmen.

3D-Anlage wird in Blender modelliert und mit Skills angereichert.

Kostenloses Tutorial verfügbar

  • 19-teilige Tutorial Serie
  • Modellierung Mechatroniker AP1 FJ 2025
  • Einführung in Blender
  • Plugin installieren
  • MHJ Asset Library installieren
  • CAD Dateien importieren
  • Skills vorbereiten
  • Skills konfigurieren
  • Modell simulieren

Digitale, SPS-bereite 3D-Lernfabriken

Mit PLC-Lab 3D Studio und Blender erstellen Sie digitale, SPS-bereite 3D-Lernfabriken – exakt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. „SPS-bereit“ bedeutet: Das 3D-Modell ist mit allen notwendigen Ein- und Ausgängen verlinkt und kann sofort an eine SPS oder Soft-SPS angeschlossen werden.

Modellierung in Blender

Modellieren Sie die mechatronische Anlage in Blender: Nutzen Sie den Bauteilekatalog von PLC-Lab 3D Studio, erstellen Sie eigene Konstruktionen oder importieren Sie CAD-Dateien. Blender ist eine Open-Source-Software und hat einer der größten Anwender-Communities weltweit. Keine CAD-Lizenzkosten.

Bauteilekatalog erweitern

Erweitern Sie den Katalog mit eigenen Konstruktionen: Fügen Sie 3D-Modelle aus CAD-Dateien in die Asset-Datei ein – sie erscheinen automatisch im Katalog in Blender und sind sofort nutzbar. So entstehen Transportbänder, Werkstücke, Stopper u. v. m. im eigenen Design; das „Look & Feel“ passt sich vollständig Ihrem Projekt an.

Nahtlos kombinieren

Weil die 3D-Modellerstellung direkt in Blender erfolgt, lassen sich Katalogbauteile nahtlos mit eigenen Komponenten kombinieren. Fehlt ein Bauteil, erstellen Sie es ad hoc, weisen Material zu – und es fügt sich optisch perfekt ein („wie aus einem Guss“).

PLC-Lab 3D-Studio Plugin

Mit dem Blender-Plugin fügen Sie Skills (z. B. Antriebe, Transportband, Sensoren) blitzschnell in eigene 3D-Modelle ein und konfigurieren sie danach in PLC-Lab 3D Studio. Einfache Objekte (Näherungsschalter, Taster, Lampen) können inklusive SPS-Operand vorkonfiguriert werden.

Didaktischer Einsatz

Ideal für virtuelle Lernfabriken: Störungen in Sensorik/Aktorik gezielt einfügen, um Fehlersuche realitätsnah zu trainieren. Für Prüf-/Übungsszenarien: Read-only-Modus verhindert Änderungen; Aufgabenstellung direkt im Browser anzeigen.

Vorteile von PLC-Lab 3D Studio

  • Keine CAD-Lizenzkosten: Verwendung der Open Source Software Blender, um das mechatronische Modell zu erstellen:
    Erstellen Sie Ihr mechatronisches Modell in Blender – der kostenlosen Open-Source-Software und einer der größten Anwender-Communities weltweit.

  • Vorbereitung direkt in Blender:
    Bereits in Blender können Sie sogenannte Skills integrieren. Für einfache Komponenten wie Lampen, Schalter oder Collider (feste Körper) ist sogar eine vollständige Vorkonfiguration möglich. So entfällt oft eine Nachbearbeitung im 3D Studio vollständig.

  • Maximale Gestaltungsfreiheit:
    PLC-Lab 3D Studio basiert nicht auf einem starren Baukastensystem. Sie genießen völlige Freiheit bei der Modellierung: Entwerfen Sie eigene Konstruktionen oder verwenden Sie fertige Bauteile aus gängigen CAD-Katalogen und importieren Sie diese in Blender.

  • Individuelle Objektbibliotheken:
    Speichern Sie Ihre 3D-Objekte und Konstruktionen in einer persönlichen Bibliothek. Auch das Simulationsverhalten kann über definierte Skills direkt in der CAD-Datei hinterlegt werden. So entsteht nach und nach Ihr maßgeschneiderter, wiederverwendbarer Baukasten.

  • Digitalisierung bestehender Hardwaremodelle:
    Haben Sie bereits ein mechatronisches Modell? Mit PLC-Lab 3D Studio und Blender können Sie daraus einen digitalen Zwilling erstellen und diesen jedem Schüler bzw. jeder Schülerin zur Verfügung stellen.
  • C#-basiertes Prototyping im Live-Betrieb:
    Optimieren und testen Sie Ihr Modell flexibel: Dank der Unterstützung von C#-Skripten im laufenden Betrieb (RUN-Modus) können Sie Funktionen direkt implementieren und modifizieren – ideal für schnelles und präzises Feintuning.
  • Schnell erlernbar – intuitiv bedienbar:
    Alle Funktionen sind in einer auf das Wesentliche reduzierten, klar strukturierten Benutzeroberfläche vereint. Das Ergebnis: eine besonders kurze Einarbeitungszeit – ganz ohne Kompromisse bei der Funktionalität.

Vorstellungs-Video PLC-Lab 3D Studio im Podcast-Stil

Video: 26 Minuten, Schulungsvideo: Aufbau, Konfiguration, Simulation, Fehlerbehebung einer Sortieranlage mit dem MHJ-Bauteilekatalog.

Zielgruppen und Anwendungsbeispiele

Dozierende

Bildungseinrichtungen

Schulungsanbieter

Maschinenbauer

Dozierende in der Steuerungstechnik entwickeln mechatronische Modelle, die passgenau auf Lehrpläne und Lernziele zugeschnitten sind. Bildungseinrichtungen erstellen digitale Zwillinge ihrer Schulungsanlagen in interdisziplinären Teams: Technische Produktdesigner liefern Konstruktionsunterlagen und arbeiten eng mit Elektrotechnik, Mechatronik und Fachinformatik zusammen. Schulungsanbieter bieten hochwertige Aufgabenpakete auf Basis von 3D-Simulationsmodellen an – für praxisnahe Übungen, Tests und Prüfungen. Maschinenbauer nutzen die virtuelle Inbetriebnahme: Anlagen oder Maschinen werden mit einer Steuerung gekoppelt, um das Steuerungsprogramm realitätsnah zu prüfen und zu optimieren.

Kompatibilität

  • PLCSIM aus dem TIA Portal und Simatic Manager: PLCSIM-S7-300, PLCSIM-S7-1200, PLCSIM-S7-1500
  • PLCSIM Advanced
  • Reale S7-Steuerung von Siemens: S7-300, S7-1200, S7-1200 G2, S7-1500
  • CODESYS V3 basierte Steuerung koppelbar über OPC/UA
  • CODESYS V3 Simulator Control Win
  • Allen Bradley Micro800, ControlLogix, CompactLogix
  • Python Programm über MQTT koppelbar
  • Grafcet-Studio von MHJ-Software
  • WinSPS-S7 von MHJ-Software
  • C# Skripte
Studierende arbeiten mit PLC-Lab 3D Studio im Labor.

Lizenzierung

  • Die Lizenz ist eine Dauerlizenz und beinhaltet 12 Monate kostenlose Updates.
  • Lizenzierung über Lizenz-Manager und Lizenz Key.
  • Bei Aktivierung ist eine Internetverbindung notwendig.
  • Die Lizenz kann jeder Zeit auf einen anderen PC verschoben werden.
  • Ab 3 Lizenzen kostenlos enthalten: Lizenz-Server im eigenen lokalen Netzwerk oder als Cloud-Lizenz Server über einen Server von MHJ-Software

Systemvoraussetzungen

  • Windows 10/11 (64 Bit)
  • CPU: 6 Kern Prozessor oder besser
  • RAM: 16 GB RAM oder besser
  • Grafikkarte, Leistungsklasse Radeon Vega 8 (Zen 3 Architektur) oder besser

Bildergalerie PLC-Lab 3D Studio

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